Biohof Quellen
Kleiner Biohof mit Solidarischer Landwirtschaft und Gemüseanbau in Wistedt, eng verbunden mit der Solawi Superschmelz.
Niedersachsen / Harburg
Solidarische Landwirtschaft in der Nordheide: EU-Bio-zertifiziertes Gemüse von 5 Hektar Acker bei Wistedt, getragen von rund 800 Mitgliedshaushalten aus Hamburg und der Region.
Die Solawi Superschmelz wurde 2015 auf einem 500-Quadratmeter-Acker auf dem Biohof Quellen in Wistedt gegründet, benannt nach einer bei den Mitgliedern legendären Kohlrabisorte. Was als kleines Gemeinschaftsprojekt begann, ist heute eine der größten Solidarischen Landwirtschaften Norddeutschlands: Rund 800 Haushalte aus der Nordheide, dem Hamburger Süden, aus Buxtehude, Buchholz und dem Alten Land versorgen sich hier gemeinsam mit frischem Bio-Gemüse. Die Solawi Superschmelz e.G. ist EU-Bio-zertifiziert unter der Nummer DE-NI-022-00135-A und Teil des bundesweiten Netzwerks Solidarische Landwirtschaft. Im Jubiläumsjahr 2025 bewirtschaftet das Team bereits 6 Hektar Acker und zwei Gewächshäuser.
Auf dem Biohof Quellen bei Wistedt bauen mehrere angestellte Gärtnerinnen und Gärtner rund 80 verschiedene Gemüsesorten an, darunter Klassiker wie Tomaten, Kürbis, Möhren und Spinat, aber auch seltenere Sorten wie Postelein, Palmkohl und gelbe Bete. Der Anbau erfolgt konsequent ökologisch, ohne Pestizide, Kunstdünger oder Chemie. Gedüngt wird mit hofeigenem Mist, Blühstreifen fördern Insekten, Leguminosen wie Klee und Wicken schützen die Bodenlebewesen. Wassersparende Bewässerungssysteme und Schattiernetze begegnen den Herausforderungen durch Hitze und Trockenheit. Das Solidarprinzip gilt auch bei der Ernte: Alles Essbare wird verteilt, egal ob krumm oder üppig, und faire, übertarifliche Löhne für das Gärtnerteam sind fester Bestandteil des Wirtschaftsplans.
Wer Mitglied bei der Solawi Superschmelz wird, erhält von April bis März wöchentlich seinen Ernteanteil, im Sommer und Herbst rund 6 bis 10 verschiedene Gemüsesorten, im Winter und Frühjahr 4 bis 6, im Schnitt 3,5 bis 4 Kilo pro Woche. Das Gemüse wird unverpackt in Kisten direkt am Erntetag bereitgestellt und kann an einem der zwölf Depots in Wistedt, Buchholz, Buxtehude, Hamburg-Harburg und Hamburg-Wilhelmsburg abgeholt werden. Der durchschnittliche Jahresbeitrag liegt bei 690 Euro pro Anteil, wer mehr zahlen kann, trägt Mitglieder mit geringerem Einkommen mit. Mitgärtnern auf dem Acker ist jederzeit möglich, regelmäßige Aktionstage laden zur Beteiligung ein. Als Zusatzangebote sind Fleisch, Honig, Mehl, Brot, Äpfel und Kartoffeln über gesonderte Abos erhältlich.
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