Hof vErde
Gemeinschaftshof mit syntropischem Agroforst und Permakultur im fränkischen Kleinsendelbach – Lisa Schmidtlein und ihr Team zeigen, wie regenerative Landwirtschaft aus natürlicher Sukzession heraus Überfluss erzeugen kann.
Bayern / Bamberg
Bioland-Gärtnerei in der 11. Generation inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes Bamberger Gärtnerstadt – Sebastian Niedermaier baut 60 verschiedene Gemüsekulturen an, pflegt alte Bamberger Sorten wie Hörnla-Kartoffeln und Bamberger Ingwer und liefert täglich frisch in Hofladen und Abo-Kistla.
Die Geschichte der Gärtnerei Niedermaier reicht weit zurück in die Tradition der Bamberger Gärtnerstadt – eines der letzten aktiv bewirtschafteten Gärtnerviertel Deutschlands und seit 1993 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Seit 2012 wirtschaftet Sebastian Niedermaier nach den strengen Richtlinien des Bioland-Verbandes und ist damit einer der wenigen ökologisch arbeitenden Betriebe im historischen Gärtnerviertel. Mit seiner Familie hält er alte Bamberger Gemüsesorten in Familienbesitz lebendig: Die Bamberger Hörnla-Kartoffel, Bamberger Ingwer, Bamberger Rettich, Bamberger Spitzwirsing und Bamberger Süßholz werden jedes Jahr selbst vermehrt und in der Samenzucht weitergeführt.
Auf den Feldern und in den Gewächshäusen mitten im Stadtgebiet Bambergs wachsen 60 verschiedene Gemüsekulturen – von klassischen Salaten und Tomaten über Radieschen, Knoblauch und Karotten bis hin zu exotischen Kulturen wie Ingwer und Süßholz. Täglich werden die Kulturen kontrolliert, frisch geerntet und direkt vermarktet. Samenfeste Sorten und die hauseigene Samenzucht sichern die Sortenvielfalt von Generation zu Generation. Eine eigene App mit wöchentlichen Rezeptideen zum aktuellen Kistla-Inhalt macht die Saisonalität greifbar.
Im Hofverkauf gibt es das täglich frische Sortiment dienstags und samstags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs und freitags von 14 bis 19 Uhr – direkt in der Mittelstraße im Herzen der Gärtnerstadt. Das Abo-Kistla gibt es in drei Größen von 12 bis 30 Euro, wöchentlich mit saisonalem Eigenanbau-Gemüse. Im Blog werden Veranstaltungen wie der Erntedankfestnachmittag und der Tag der offenen Gärtnereien angekündigt.
Gemeinschaftshof mit syntropischem Agroforst und Permakultur im fränkischen Kleinsendelbach – Lisa Schmidtlein und ihr Team zeigen, wie regenerative Landwirtschaft aus natürlicher Sukzession heraus Überfluss erzeugen kann.
Bioland-Kräutergärtnerei der Familie Dworschak-Fleischmann im Nürnberger Knoblauchsland – seit 1928 in fünfter Generation, mit innovativem Doppelstock-Gewächshaus, über 240 Kräutersorten und dem Bayerischen Klimapreis 2023.
Reitschule und Pensionspferdehaltung in Pilsach mit Reitunterricht für Kinder und Erwachsene, auch mit Schulpferden. Dazu Reitverein, Wanderreitstation und ein Standort mit weiteren Betriebszweigen wie Landwirtschaft und Schreinerei.
Naturland-Familienbetrieb im Biosphärenreservat Rhön mit Market Garden, Mutterkuhhaltung und Erlebnisbauernhof – Horst und Claudia Hartmann vermarkten täglich im Hofladen frisches Gemüse, Rindfleischpakete und Kartoffeln direkt aus Weisbach.