Kleiner Biohof der Familie Fuchs in einem denkmalgeschützten Einödhof im vorderen Bayerischen Wald – mit Ochsen- und Hähnchenmast auf der Weide, Direktvermarktung ab Hof und Camping mitten in der Natur.
Drei Generationen der Familie Fuchs bewirtschaften gemeinsam den Starzenbacher Einödhof, dessen denkmalgeschützte Hofstelle mit großer Sorgfalt im alten Stil erhalten wird. Michel Fuchs, Zeichner und Ökobauer, trägt den Beinamen Der Dürer von Starzenbach; seine Frau Gretel ist das Herzstück des Hofes. Sohn Hans, gelernter Maurer und angehender Landwirt, und seine Frau Shekinah, Sozialpädagogin und Quereinsteigerin, stiegen 2020 in die Direktvermarktung ein – zuerst mit dem Rinder-Sharing-Konzept, dann mit dem Projekt Mobilstall für Bio-Masthähnchen. Heute leben sechs Kinder auf dem Hof, umgeben von Feldern, Wiesen und Wald ca. 30 Minuten von Cham, Straubing, Regensburg und Schwandorf entfernt.
Methoden
Der Betrieb hat sich auf Ochsenmast spezialisiert: Die Tiere werden mit acht Monaten kastriert, zwei Jahre lang auf der Weide gemästet und liefern besonders zartes, marmoriertes Fleisch. Ab 2026 kommen Bio-Färsen dazu. Die Rinderherde aus Pinzgauern, Fleckvieh und Hereford lebt ganzjährig mit Weidezugang, gefüttert mit eigenem Heu, Getreide und Gras. Parallel wachsen Bio-Masthähnchen in selbst gebauten Mobilställen heran, die regelmäßig versetzt werden, um frisches Gras zu bieten und den Parasitendruck zu minimieren. Von April bis November gibt es regelmäßig frische Mastgänge. Ziegen runden den Hofcharakter ab.
Besonderheiten
Fleisch und Geflügel sind ab Hof im Selbstbedienungsladen erhältlich sowie auf dem Bauernmarkt in Donaustauf und am Pendlerparkplatz am Lappersdorfer Kreisel bei Regensburg. Vorbestellungen sind online im Hofladen oder direkt möglich. Wer den Hof hautnah erleben möchte, kann direkt auf dem Gelände mit dem Wohnmobil oder Zelt übernachten und die Tiere und den historischen Charme des Einödhofes genießen.
Reitschule und Pensionspferdehaltung in Pilsach mit Reitunterricht für Kinder und Erwachsene, auch mit Schulpferden. Dazu Reitverein, Wanderreitstation und ein Standort mit weiteren Betriebszweigen wie Landwirtschaft und Schreinerei.
Bioland-Kräutergärtnerei der Familie Dworschak-Fleischmann im Nürnberger Knoblauchsland – seit 1928 in fünfter Generation, mit innovativem Doppelstock-Gewächshaus, über 240 Kräutersorten und dem Bayerischen Klimapreis 2023.
Genossenschaftlich organisierte solidarische Landwirtschaft vor den Toren Münchens. Mitglieder erhalten wöchentlich einen Ernteanteil mit saisonalem Bio Gemüse und Kartoffeln, verteilt über Abholstationen im Münchner Raum.
Demeter-Betrieb mit Ökokisten-Lieferservice, Hofladen und eigener Backstube. Seit über 30 Jahren biologisch-dynamischer Landbau mit Direktvermarktung bis ins Erzgebirge.